Pflanze des Monats:
Weltweit sind 30 Päonienarten bekannt, in Mitteleuropa nur eine. Die Pfingstrose gehört zu den Frühlingsblühern, die Blütezeit ist im Mai und Juni.
Hervorstechend sind die großen Blüten der Pfingstrose, die in den Farben Gelb, Weiß und Rot vorkommen. Sie können über 10 Zentimeter breit werden und sind im Garten ein echter Blickfang.
Die Pfingstrose wächst sehr langsam. In den ersten drei Jahren kann die Pflanze einen durchaus kümmerlichen Eindruck machen. Erst im vierten Jahr wird meist die bekannte Blütenfülle hervorgebracht. Die Pfingstrose kann ein Alter von 100 Jahren und mehr erreichen, so ist auch das langsame Wachstum gut verständlich.
Die Pfingstrose ist in punkto Pflege nicht anspruchsvoll. Sollte das Frühjahr sehr trocken sein, ist während des Zeitraumes vom Austrieb bis zur Blüte eine regelmäßige Wässerung nötig. Zu Beginn des Frühjahrs im März oder April sollte die Pfingstrose gedüngt werden.
Nach der Blütezeit kann nochmals eine Gabe von Volldünger erfolgen. Bei der Gabe von Dünger sollte allerdings beachtet werden, dass der Dünger nicht direkt an die Pflanze gegeben wird. Am besten ist hier ein Mindestabstand von 10 Zentimetern, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. Außerdem sollte es sich um Dünger mit einem geringen Gehalt an Stickstoff handeln und der Dünger leicht eingearbeitet werden.
Ist die Pfingstrose verblüht ist es empfehlenswert, die verwelkten Blüten abzuschneiden.
Zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit sollte die Pflanze im Oktober bis auf eine Höhe von 5 Zentimeter zurück geschnitten werden. Die verbleibenden Blätter jedoch nicht entfernen. Diese braucht die Pfingstrose für den Austrieb von neuen Augen im darauf folgenden Sommer.
Bei neu gepflanzten Pfingstrosen ist bei der ersten Überwinterung ein Schutz durch das Aufbringen einer Reisigschicht und Laub notwendig. Die Pflanze ist dann oft noch nicht richtig angewachsen und kann bei Frost aus dem Boden herausgedrückt werden.
Vorsicht ist im Frühjahr beim Entfernen des Reisigs und Laubes geboten, damit die neuen Triebe nicht beschädigt werden. In den folgenden Wintern ist im Allgemeinen ein Schutz der Pflanze nicht mehr nötig.